Ein Mosaik Bild für Schneller

16 06 2009

Die Idee ist nicht ganz neu, aber für diesen guten Zweck ist das auch Nebensache. Ein ehemaliger Schüler und langjähriger Unterstützer der Schneller-Schulen hat eine Idee ins Leben gerufen, bei dem mit einer Spende ab einem Euro ein kleines Bild auf einem riesigen Mosaik ersteigert werden kann.

Das Fertige Mosaikbild wird als großes Plakat anlässlich der Jubiläums Feierlichkeiten die Festsäle der Schneller Schulen schmücken.

Schneller Mosaik Hompage – hier geht’s lang ->

Was soll mit diesem Geld geschehen?

  • 70 % sind für den Kauf von Musikinstrumenten für die Gründung eines Schneller-Orchesters für die JLSS und TSS vorgesehen.
  • 10 % Spende an den EVS e.V. zur freien Verfügung
  • 10 % Spende an die Schnellerstiftung Erziehung zum Frieden
  • 10 % erhält der Programmierer dieser Seite, einschließlich der Bildbearbeitung

Ich denke, das ganze Projekt ist eine gute Sache und die Schulen können es gut gebrauchen.

Mit herzlichen Grüßen aus der Wüste in die Heimat,

euer Fabi





Brandaktuell aus der TSS

9 06 2009

Eine Neuerscheinung in der Amtsperiode des neuen Direktors Dr. Ghazi Musharbash ist eine größere Publicity unserer karitativen Einrichtung. So können nicht nur neue Kooperationspartner gefunden werden, sondern auch langjährige Unterstützer der TSS auf dem neusten Stand der Dinge gehalten werden. Als Chefredakteur der ersten Ausgabe wünsche ich euch und Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Newsletter – english version MAY 09

Newsletter – Deutsche Fassung MAI 09





Die Schneller-Schule im jordanischen TV

29 05 2009

Zur offiziellen Einweihungsfeier des ersten Hochseilgartens im Nahen Osten kam das jordanische TV zu uns an die Schneller-Schule und hat einen netten Bericht darüber gestaltet.





Nachtrag Eselritt

29 05 2009

Nachdem es beim letzten Mal nicht so gut geklappt hat möchte ich euch heute den Beweis liefern, dass es auch anders geht. Unser ägyptischer Farmer hat sich meiner angenommen und mich in die Kunst des Eselritts eingeführt. Aber seht’s selbst.

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Lebe das Abenteuer!





Lagerfeuerromantik und noch drei Wochen Schule

26 05 2009

Halla halla halla,

jetzt sind’s ja nur noch drei Wochen mit den Kindern in der Schule, dann beginnen die großen Sommerferien. Freunde, Freunde, bald kommt der große und um einiges erfahrenere Fabi wieder zurück in die Heimat. Dann lassen wir’s krachen, oder? =)

Über’s Wochenende waren Monti und ich an einer sehr netten Stelle in der Schneller-Schule und haben ein Lagerfeuer gemacht. Unter den Kieferbäumen in der freien Natur haben wir Schwarztee in der Glut aufgebrüht, unsere Wasserpfeifen blubbern lassen und sogar frisches Stockbrot gegrillt. Am letzten Lagerfeuertag hatten wir’s schon richtig drauf mit dem Feuer machen und so hat die Wassermelone als Belohnung besonders gut geschmeckt.

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Entspannung und Freizeit auf arabische Art – an einem lauschigen Plätzchen wird ein Feuer gemacht und der Abend bei Tee und Wasserpfeife genossen.

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Am letzten Lagerfeuertag hat’s gut gebrannt.

Überraschend kam am Freitag Jakob, der Freiwillige aus dem Libanon, zu uns. Seine Eltern landeten am Montag in der Früh auf dem Internationalen Queen Alia Airport in Amman und machten sich dann Richtung Libanon auf. Eine lustige Begebenheit ereignete sich Freitag Nachmittag, als ich einen Eselritt ausprobieren wollte. Die Schneller-Schule hat drei Esel, die unter anderem auch in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Bei unseren ägyptischen Farmern sah das relativ einfach aus, doch mein Esel wollte und wollte nicht loslaufen. Selbst nach sanften Klatschern auf den Hintern blieb er stur stehen und hat lieber mit seiner Eselfreundin geflirtet. Unbemerkt hatte sich Montaser von hinten an den Esel angeschlichen und ihm einen richtig kräftigen Hieb mit einem Stock verpasst. Auf einmal bockt der Esel und ich sitze wie auf einem Rodeo. Allerdings konnte ich mich nirgendwo festhalten und so machte es halt plumps. Die anderen beiden, also Jakob und Monti, haben sich fast gekringelt vor lachen, wie ich armer Tropf von einem Esel gedemütigt wurde. Leider gibt’s nur ein Bild kurz danach.

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Kurz nach der Esel-Schmach.

Am Sonntag hatten wir Volos alle frei, da der Unabhängigkeitstag Jordaniens von Montag auf Sonntag vorgezogen wurde. Spontan haben wir uns entschlossen, Helen und Justine in Irbid zu besuchen. Nach einem eher durchschnittlichen Essen auf der Fressmeile Irbids (University Street) gab es noch für jeden einen leckern Fruchtcocktail. Ob Lemon with Mint oder Avocado mit Honig und Nüssen, die Palette war sehr vielfältig und farbenfroh. Anschließend haben wir noch in der Wohnung von Helen und Justine Rummy gespielt.

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Sehr lecker und beliebt in Jordanien – frische Fruchtcocktails.

Jetzt nochmal durchstarten und alles aufsaugen, was man an Eindrücken noch mitnehmen kann. Trotzdem wird die Rückkehr wieder schön sein, wenn ich euch alle wieder sehen kann und Hefeweizen, Schnitzel und Co. meinen deutschen Akku wieder auffüllen werden.

Bis Sommer nur das Beste, euer Scheich

الشيخ فابيان





Jordanien wie es singt und lacht.

16 05 2009

Teenager war einmal. Jetzt beginnen die wilden 20er.

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Hallo und Ahleen alle miteinander,

Dass man in Jordanien trotz des gesellschaftlichen Zwanges mal ordentlich feiern kann und als Freiwilliger aus Europa ein bisschen in den Genuss von Party machen kommt, hat uns der 20. Geburtstag von Franzi und meiner Wenigkeit gezeigt. Zufällig hatten wir beiden Schneller-Freiwilligen am selben Tag und so war eine große Feier im kleinen Kreise selbstverständlich. Schauts euch einfach mal an und lasst was in den Kommentaren stehen.

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Schade, ganz so braun wie mein bester jordanischer Kumpel Montaser bin ich noch nicht ganz.

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Gediegen auf der Dachterrasse mit dem Ammaner Lichtermeer im Hintergrund (kommt bei weitem nicht zur Geltung auf diesem Bild).

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Danke euch Freunde für den schönen Abend.

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Super leckere Kuchen macht der Konditor in Marka.

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Monti the womanizer.

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Besser konnten die 20er eigentlich nicht eingeleitet werden. Danke Jungs und Mädels für diesen >>geilen<< Abend.

Haut rein und bis bald.

Euer Fabiano





Mohammad und die Rot-Weißen

11 05 2009

Samstag, 09. Mai 2009, 13.00 Uhr Ortszeit:

An der Türe klopft es. Erst vor einer halben Stunde war ich aufgestanden. Wer könnte denn das jetzt sein? – من؟  (Also wer da?). Mohammad! – Wie jetzt, der Prophet? Nein, natürlich nicht. Mohammad ist einer meiner Jungs aus der Familie des Friedens (Nr.2). Mit ihm hatte ich eigentlich ausgemacht, dass ich ihn heute zum Mittagessen besuchen komme. Ich habe ihm versprochen, ich würde ihn Samstag Vormittag anrufen. Unglückerlicherweise fiel mein Handy am Tag zuvor beim Putzen aus meiner Hemdtasche in den Wassereimer und war somit kaputt. Schön, dass er dann auf die Idee gekommen ist, einfach mal vorbei zu schauen. Auf dem Weg zum Schultor haben wir dann noch meinen besten Kumpel Montaser aufgegabelt, der gerade Feierabend hatte. Kurzerhand hat ihn Mohammad auch noch eingeladen.

Von der Schule hat er dann ein Taxi bestellt, das uns einen Kilometer weiter ins benachbarte Ar-Russeifa gefahren hat. Gleich am Eingang von Mohammads Haus haben mich seine beiden kleinen Brüder herzlich empfangen und mir die Hand geschüttelt. An der Haustüre kam dann auch gleich seine Mutter, die verwunderlicherweise kein Kopftuch vor mir trug, und hatte mir sogar die Hand gegeben. Bei sehr gläubigen Muslima ist das nicht möglich. Daher wusste ich nicht im Voraus, ob ich ihr die Hand geben sollte. Im Haus selber war alles sehr gepflegt und schön eingerichtet. Schmuck und stilvoll war vor allem das Wohnzimmer, in das wir hereingebeten wurden. Dort konnte ich auch noch Mohammads ältere Schwester, seinen Vater und seinen Vetter kennenlernen. Monti hat große Teile der Konversation übernommen und mir immer wieder übersetzt. Der Vater und die Mutter hatten zwar auch immer wieder auf Englisch gesprochen, doch das Niveau war eher schlecht. Schade an dem Ganzen war, dass ich nicht so viel sprechen konnte, da mein Arabisch noch sehr zu wünschen übrig lässt.

Wir waren eine ganze Weile im Haus, haben uns die Zimmer zeigen lassen, die alle sehr schön waren (im Vergleich zu den vielen anderen Wohnungen, die ich schon gesehen habe, war das richtig toll) und wurden mehrmals zum Schwarztee mit Pfefferminze eingeladen. Das Mittagessen war dann der reinste Genuss. Das Essen war so unglaublich lecker, dass ich mich übervoll gefressen habe. Neben Fischfilet mit gekochten Bohnen gab es Hühnchen mit Reis und Blumenkohl, alles ganz lecker in einer feinen Sahnemarinade. Fladenbrot, Oliven und Laban (Yogurth) durften natürlich nicht fehlen. Selbstverständlich wurde auch  der Reis mit Hähnchen von der riesigen Platte mit den Händen gegessen und nicht vom eigenen Teller.

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Mohammad (in der Mitte) mit seinem Vater und mir beim jordanischen Mittagessen. Hühnchen mit Reis – war richtig lecker.

Ein ganz besonderes Highlight war um 16.30 Uhr Ortszeit das Topspiel VfB Stuttgart gegen den Spitzenreiter VfL Wolfsburg. Auf Dubai Sports 2 kommt jeden Samstag das Spitzenspiel der Bundesliga live. Die Freude war groß, als die Wölfe regelrecht zerlegt wurden.

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Das erlösende und spielentscheidende 3:1 von Super Mario. Mohammads Bruder, Mohammad und Monti im Freudentaumel mit mir.

Es hat mich an diesem Tag wirklich sehr gefreut, einen weiteren Blick in ein Elterhaus eines Schneller-Schülers zu werfen. Als dann noch der 4:1 Erfolg meiner Rot-Weißen dazukam, war das ein sehr netter Nachmittag in Jordanien.

Was sonst noch die Tage über passiert ist, folgt schon bald.

Bleibt mir gewogen. Euer Fabi.





Führungswechsel

6 03 2009

AMMAN – Nun ist es offiziell geschehen. Nach sieben Jahren im Amt als Direktor der Gesamteinrichtung „Theodor-Schneller-Schule“ wurde Hanna Mansour am Monatg, den 2. März 2009, in der Sporthalle verabschiedet und der neue Direktor, Ghazi Musharbash, in sein Amt eingeführt.

Zu diesem Anlass fand eine Mitarbeitervollversammlung statt, zu der sowohl das ganze Boarding House Personal als auch die Werkstättenangestellten, die Verwaltungsangestellten und sonstige in Schneller angestellten Leute eingeladen waren. Wie es sich zu solch einem Anlass gebührt, war der Bischof der Bischöflichen Kirche in Jerusalem und dem Nahen Osten anwesend.

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v.l.n.r.: Bischof Suheil Dawani, alter Direktor Hanna Mansour,  neuer Direktor Ghazi Musharbash.





Ein großes bisschen Luxus

21 12 2008

Servus Deutschland,

Wochenende schon wieder rum, doch es war mal wieder klasse. Nicht zuletzt wegen unserer Einladung ins 5-Sterne Grand Hyatt Hotel zum Brunch mit Bärbel Zimmermann und ihren Liebsten. Bärbel arbeitet in der Deutschen Botschaft als Sekretärin der stellvertretenden Botschafterin und hat uns kurzerhand in ihren Kreis der Liebsten zum Luxusschlemmen im Hyatt eingeladen. Wir haben sie zum ersten mal bei unserer obergenialen Wadi Tour im Spätsommer kennengelernt. Danach hat sie uns unter anderem eine Karte für den Botschaftsempfang klargemacht.

Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie man sich als „mickriger Volontär in Jordanien“ fühlt, wenn man plötzlich an einem edlen Tisch in einem 5-Sterne-Hotel sitzt, zweimal Besteck neben sich liegen hat und ein wahnsinns Buffet vor sich sieht. Ich hatte leider keine gute Fotokamera dabei, aber seht euch mal die Bilder an, die ich mit meinem Handy geschossen habe.

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In der Lobby

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In der Lounge

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Das Dessert – himmlisch

Zum ersten mal hab ich Austern und Hummer gegessen. Das Dessert war mit einem großen Schokobrunnen, den feinsten Törtchen und Crème Brulée total lecker. Ich kenn von vielem gar nicht die Namen, aber es waren alle Speisen ganz edel verziert und schick hergerichtet.

Tja, das werden wir wohl in diesen 10 Monaten im Ausland nur einmal erleben. Krass fand ich auch – und mir ist an diesem Abend noch so einiges im Kopf rumgeschwirrt – welchen enormen Unterschied wir an diesem Tag erfahren haben. Wir fahren mittags von der Schneller-Schule, der Internatsschule jordanischer Kinder aus schwierigsten sozialen Verhältnissen, ins fünf Sterne Luxushotel Grand Hyatt Amman, in dem sich die absolute Oberschicht der Gesellschaft trifft und die vornehmsten Speisen genießt. Ich muss oft denken, wie ungerecht die Welt doch ist. Wieso haben manche Menschen in dieser Welt das Privileg, sich alles leisten zu können während andere am Existenzminimum leben und nicht wissen, wie sie ihre Familie ernähren können? Wo ist Gott? Ich habe mich nach diesem echt schönen Besuch sehr viele Dinge gefragt. Macht so viel Geld wirklich glücklich? Was würde ich alles machen, wenn ich einmal so viel Geld hätte? Kann es einen Wohlstand für alle Menschen geben?

Wieder einmal ein Erlebnis, das mich geprägt hat und mir zeigt, wie richtig meine Entscheidung für das Auslandsjahr war. Wenn ich in 6 Monaten heimkomme, dann bringe ich einen Schatz mit, der aus unbezahlbaren Momenten und Gefühlen besteht und den ich mein Leben lang besitzen werde. Das macht mich jetzt schon zu einem reichen Mann.

Bleibt mir gewogen.

Nur das Beste, euer Fabi





„4 gewinnt“ und die schreckliche Offenbarung

18 12 2008

Hallo Freunde aus Nah und Fern,

bei uns geht’s jetzt ins Wochenende und die Pläne sind auch schon gefasst. Heute wird ein bisschen eingekauft, zum Barbier gegangen und Wäsche gewaschen. Morgen sind wir TSS’ler zum Brunch ins Grand Hyatt Hotel eingeladen.

Nun zu meiner kleinen Horroroffenbarung am gestrigen Abend. Gegen einen meiner Jungs habe ich „4 gewinnt“ gespielt, das wir ganz am Anfang von den deutschen Studenten geschenkt bekommen haben. Ärgerlicherweise kann man das Spiel nach gut 3 1/2 Monaten nicht mehr richtig spielen, da die Jungs so viele Einwurfchips verschlampert haben, dass es gerade mal für eine halbe Partie ausreicht. Irgendwie kam ich auf die Idee, die verlorenen Chips nachzubasteln. Dafür wollte ich erst einmal die Gesamtzahl der Einwurflöcher zählen. Wie man das schnell macht an so einem Raster ist ja logisch.Man schaut nach der Anzahl der Löcher in der Breite und dann in der Länge. Also 7 x 6 Löcher gleich 42 Löcher im gesamten. Weil mich natürlich interessiert hat, wie selbstständig die jordanischen Jungs das ausrechnen können, hab ich sie also gefragt, was 7 x 6 ist. Ali, mit dem ich gespielt habe, wusste es nicht und hat sich einen Kumpel gerufen. Der hat 36 gesagt. Es kamen immer mehr Jungs dazu, weil ich bei den Antworten leider immer „lâ“ (zu dt. nein) sagen musste. Ich war total schockiert, wie schlecht es um die einfachsten Rechenkenntnisse der Jungs bestellt ist. In der Zwischenzeit kam Ali dann auf die Idee, die Löcher doch mal einzeln abzuzählen. Selbst da hat er es nicht geschafft, auf 42 zu kommen. Das muss man sich mal vorstellen, die Jungs sind alle in der neunten bzw. zehnten Klasse (Abschlussklasse der Primary School) und können nicht mal das kleine 1 x 1. Am Ende musste ich sogar das richtige Ergebnis sagen, weil es mir keiner nennen konnte.

Ich bin wirklich froh, dass ich eine vergleichsweise so gute Schulbildung in Deutschland genießen konnte. Das ganze ist so schwierig hier. Die Lernbedingungen in der Schule und im Internat sind miserabel. Die Lehrer sind bei weitem nicht so gut ausgebildet und dementsprechend nicht kompetent genug. Pädagogik und Didaktik strebt gegen null. Um die Lernbereitschaft der Jungs ist es ebenso ganz schlecht bestellt.

Schönes Wochenende, nur das Beste

Euer Fabi