Reiseberichte endlich online

4 05 2009

Hallo meine Lieben,

da ich in Irbid nicht den Luxus von Internet im Zimmer und zu jeder Zeit geniessen kann, habe ich nach jeder grossen Reise immer einen Reisebericht geschrieben. Leider kam ich erst jetzt auf die Idee, diese doch auch ins Internet stellen zu koennen.

Trotzdem sind sie sehr interessant zu lesen und ich wuensche euch viel Spass dabei- ihr koennt sie unter der Kategorie Rundbriefe finden!!!

Mit lieben Gruessen aus Irbid,

Helen





14-Tage بابا و ماما

12 02 2009

Eine kleine Bilderserie zu unseren Erlebnissen.

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Vor der heiligen St.Georgskirche in Madaba. Gleich am ersten Tag der Anreise ging das Programm los.

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Der Blick ins gelobte Land auf dem Berg Nebo.

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Marie und ich am Toten Meer.

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Winterliche Atmosphäre im Römischen Amphitheater, Tag 2.

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Der Eingang zum Suq (Basar) – nicht weit von der König Hussein Moschee, Tag 3.

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Alte Steine in Umm Qais. Am Dreiländereck zu Syrien und Israel ist der Blick auf den See Genezareth und die Golan Höhen sehr schön.

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Mama, Papa und Fabi auf der Aussichtsterasse des Cafés von Umm Qais.

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Weltkulturerbe Petra. Das Bild ist vor dem berühmten Schatzhaus.

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Der Gang hinauf zum Kloster hat sich gelohnt. Petra ist beeindruckend.

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Unser aller erster Kamelritt in der Wüsti Wadi Rums.

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Die anschließende Jeeptour zu den reizvollsten Plätzen in Wadi Rum mit einem ortsansässigen Beduinen.

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Spektakuläre Felsformationen. Hier eine berühmte Felsbrücke.





Eid al-Adha in Syrien

16 12 2008

Liebe Weblogleser, liebe Freunde,

unweigerlich nähern wir uns der frohen Weihnachtszeit. Ein Tag nach dem Nikolaus haben wir Volontäre uns aufgemacht, den nördlichen Anrainerstaat Syrien zu besuchen. Unsere Kollegen aus der Partnerschule im Libanon, der Johann-Ludwig-Schneller-Schule (JLSS), haben mit ihrem extrem langen Bericht vorgelegt. Ich möchte mich bewusst etwas kürzer fassen und zudem auf deren Bericht verweisen (-> zum Bericht von Uli und Jakob, klicke hier).

Für umgerechnet günstige 8,50 € startete unser VIP Bus von einem der städtischen Busbahnhöfe in Richtung Damaskus (ريمشقو). Die erste Hürde, und das war uns schon davor bewusst, sollte die syrisch-jordanische Grenze darstellen. Das Problem lag hierbei darin, dass wir schon in Israel waren. Da wir aber zwei Pässe für diesen Trip benutzt haben, sollte es kein Problem sein. War es aber. Wie erkläre ich das jetzt möglichst verständlich. Vielleicht fange ich damit an, dass Israel und Syrien bzw. Israel und der Libanon sich nicht gegenseitig als Staaten anerkennen. Das hat für Reisende praktisch zu bedeuten, dass mit einem israelischen Stempel im Pass eine Einreise nach Syrien unmöglich ist. Wir wussten das, deswegen haben wir uns in Deutschland einen zweiten Reisepass besorgt. Somit konnte der israelische Einreise- und Ausreisestempel in den noch jungfräulichen zweiten Pass. Was wir allerdings nicht wussten, die 3-monatige jordanische Aufenthaltserlaubnis erlischt bei jeder Ausreise und wird bei Wiedereinreise neu vergeben – ganz genau einen Monat besitzt man danach wieder. Jetzt kommt der Clou. Die Syrer sind mittlerweile so spitz, dass sie diese einmonatige jordanische Aufenthaltsgenehmigung wie einen Stempel von Israel ansehen. Warum? Weil wir weder einen Einreise- noch einen Ausreisestempel im Pass besitzen und das gibt es nur an der Grenze zur Westbank/Israel. Ich hoffe, es wurde ein bisschen klar. Ich habe es am Anfang auch nicht verstanden. Jedenfalls hat der Beamte an der Grenze den Braten gleich gerochen und die Pässe zusammen mit uns zur Seite geschoben. Nach gut 45 Minuten Wartezeit hat es Gott sei Dank doch geklappt. Zum einen hat der Busfahrer Druck gemacht, da er weiter musste, zum anderen habe ich immer wieder gesagt, dass ich nicht weiß, woher der einmonatige Aufenthaltsgenehmigungsstempel herkommt. Ich hätte damit nichts zu tun, ich habe meinen Reisepass immer meiner Dienststelle mitgegeben um die bürokratischen Dinge zu regeln.

Von Amman nach Damaskus haben wir somit vier Stunden gebraucht. Den Nachmittag sind wir ein wenig in der Altstadt herumspaziert. Entlang des schönen überdachten Suqs (orientalischer Basar) bis zur prächtigen Omayadenmoschee. Abends stießen wir im Hotel auf Uli und Jakob, die vom ems in der JLSS tätig sind. Nach einem leckeren Snack in der Altstadt stand für Tonio, Jakob und mich noch ein Besuch in einem arabischen Hammam an. Das ist eine Badeanstalt, in der man neben einer „Schrubbwäsche“ auch eine wohltuende Massage bekommt. Der mit heißem Wasserdampf gefüllte Raum besitzt in allen Ecken Steinwaschbecken, in die sowohl heißes als auch kaltes Wasser eingelassen wird. Mit Aluschalen, ähnlich kleinen Futternäpfen, begießt man dann entweder sich oder seinen Nächsten. War ne ziemlich coole Sache, sodass wir bestimmt zwei Stunden im Bad verbracht haben.

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Nach dem Badevergnügen entspannt man sich bei einer kühlen Cola und einem netten Plausch.

Am nächsten Tag stand Damaskus als Hauptsehenswürdigkeit an. Es ging nochmals durch den Suq, wir waren in der Großen Moschee (Omayadenmoschee), im Azem Palace, im christlichen Viertel, im Haus des Ananias und pünktlich zur Dämmerung auf dem Jabal Qaisyun (Qaisyun Berg). Die Aussicht von dort oben auf die 5 Mio. City ist der Wahnsinn. Das konnte keine Kamera einfangen. Es ist auch nicht verwunderlich, dass der Straßenverlauf am Hang mit zahllosen Einkehrmöglichkeiten bespickt ist. Eine davon haben wir bei Tee und Wasserpfeife auch genutzt und uns über unsere bisherige Aufenthaltszeit ausgetauscht. An dieser Stelle möchte ich euch anderen Volos sagen, dass es mir echt riesig Spaß mit euch gemacht hat. Wir sind wirklich ne tolle Truppe und verstehen uns super. Danke für eine unvergessliche Zeit und großartige Gespräche.

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Frauen müssen sich in einer Moschee komplett bedecken – in der Großen Moschee mussten das unsere auch.

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Atemberaubend. Das Lichtermeer der 5 Mio. City Damaskus bei Nacht.

Die antike Wüstenstadt und Oase Palmyra war unser Tagesausflug am Dienstag. Es hatte viel Ähnlichkeit mit Jerash in Jordanien. Seht’s euch am besten an.

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Der Torbogen zur großen Kolonnadenstraße.

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Ein Über-blick.

Als ganz persönlichen Höhepunkt unserer Syrienreise empfand ich den Krak des Chevaliers am Mittwoch, eine mächtige Kreuzfahrerfestung. Dort haben wir ganze vier Stunden verbracht.

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Der Krak des Chevaliers.

Weiter gings in einem syrischen VIP Bus nach Aleppo (O-Ton: „Is it a modern bus?“ – „Very modern. Very, very modern. Made in Syria.”). Ich war etwas verschnupft, aber den Gestank konnte selbst ich ausmachen.

Sehr lustig fand ich in Aleppo, dass über die Feiertage – es war gerade Eid al-Adha, das viertägige Opferfest der Muslime zum Gedenken an die Sohnesopferung Abrahams – an die 50.000 Türken in der Stadt waren. Von Aleppo ist die syrische Grenze nach Anatolien nur rund eine Autostunde entfernt.

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Von der Zitadelle auf Aleppo blickend.

Der letzte Abend in Aleppo wird mir bestimmt auch ewig in Erinnerung bleiben, weil er mir persönlich gezeigt hat, dass wir Volontäre einen bisher total coolen Aufenthalt hatten, mit Höhen und Tiefen, Heimweh und Abenteuerlust. Das Ambiente in diesem syrischen Restaurant war sehr vornehm, aber auch gleichzeitig orientalisch. Mit leichter live Pop- und Jazzmusik im Hintergrund, ein paar kühlen Bierchen, leckeren Kleinigkeiten und der wohl bisher besten Wasserpfeife empfand ich bei den lustigen Gesprächen einfach nur Glück und Fröhlichkeit. Ich glaube, wir alle haben wieder die Akkus für unsere anstrengenden Aufgaben gefüllt.

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Die tollste Crew im Uhrzeigersinn: v.l. Franzi, Helen, Henrike, Fabi, Tonio und Rainer. Bester Abend ever.

Liebe Freunde, liebe Weblogleser. Nur das Beste,

Euer Fabi





Vom Ausland ins Ausland

9 11 2008

Shalom liebe Freunde,

lange gab es nichts mehr von mir zu hören, doch wir sind nun wohlbehalten von unserer Israel-Reise zurück. Mit den Pässen hat alles gut funktioniert und der Grenzübergang ging mit knapp einer Stunde Wartezeit recht flott (zumindest, was man sonst so gehört hat). Angekommen in Jerusalem haben wir uns erst einmal nach einer Unterkunft umgeschaut. Durch hilfreiche Tipps von unserem Pfarrer war dann das Faisal Youth Hostel unser Quartier für eine Nacht. Man muss sich das als richtige Backpacker Absteige vorstellen, in der seltsame Typen aus aller Welt rumlaufen und am liebsten die Zahnbürste mit dir teilen wollen. Hamburgs Backpacker Hostel lässt grüßen. Naja, war trotzdem ziemlich cool. Den Abend haben wir, Henni, Franzi, Tonio und ich, dann noch genutzt, durch die Altstadt zu schlendern. Ziemlich genial fand ich, dass wir an der Touristeninformation eine kostenlose einstündige Führung über die Geschichte Jerusalems abgepasst hatten.

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Wunderschöner Blick vom Ölberg auf die Altstadt Jerusalems

Am nächsten Morgen war dann der ganze Tag in Jerusalem mit Theresa geplant, die vom ems in Ramallah auf dem Sternberg arbeitet. Über die Klagemauer, Jüdisches Viertel, Via Dolorosa, die Basare und großen Stadttore bis zum Felsendom und der Grabeskirche war so ziemlich alles aus der Old City dabei. Meiner Meinung nach ein super schönes Städtchen, Jerusalem, mit seinen unterschiedlichen Vierteln, Religionen, Völkern und Gässchen. Aufbruch war um vier, um einen Freund Tonios in Qiryat Gat zu besuchen, einer Stadt eine Stunde südwestlich von Jerusalem. Die Einrichtung dort unten heißt Neve Hanna und beherbergt jüdische und einen kleinen Teil muslimische Kinder mit familiären Problemen. Die Einrichtung hat 7 deutsche Volontäre und 8 israelische. Die Deutschen, worunter auch Milan, der Freund Tonios ist, leben in einer ziemlich coolen Holzhütte in einer Art deutschen Wohngemeinschaft. Man muss schon sagen, das Leben dort läuft anders wie hier in Jordanien. Es geht wesentlich westlicher zu, fast schon europäisch. Männer und Frauen leben meiner Meinung nach nicht so auf Abstand und verschleierte Frauen sind angesichts der muslimischen Minderheit in Israel eine Seltenheit. In Qiryat Gat haben wir dann auch in den Wohngruppen der Kinder den Shabbat hautnah miterleben dürfen. Erst waren wir mit einer Kippa, der Kopfbedeckung der männlichen Juden, in der Synagoge. Ich war überrascht, dass die Juden in ihrer Zermonie fast nur singen. Der Rabbi hat zwar mal ganz kurz was auf hebräisch gesagt, dass konnte aber niemals die Predigt sein, oder doch? Keine Ahnung. Nach der Synagoge gab es dann noch lecker Essen – Putenschnitzel. Den Shabbat haben wir dann in der Einrichtung verbracht und uns unter anderem den Minizoo mit Chamäleon und Riesenschildkröte angesehen. Abends gings zu Theresas Einrichtung, dem Sternberg in Ramallah. Ramallah ist schon palästinensisches Autonomiegebiet und liegt somit hinter der sehr umstrittenen acht Meter hohen Mauer, die die Palästinenser von den Israelis trennt. Der Checkpoint, den wir dabei passierten, war sehr interessant, aber eigentlich problemlos für uns.

Sonntag stand dann nochmal ein Tag Jerusalem und Ramallah an. In Jerusalem haben wir noch ziemlich coole Sachen gesehen. Unter anderem den Ölberg mit dem Garten Gethsemane, direkt auf dem Tempelberg mit Felsendom und Al-Aqsa-Moschee, Berg Zion mit den Stätten des letzten Abendmahls und der Sterbekirche Marias sowie die Erlöserkirche. Den Abend waren wir dann noch in Ramallah unterwegs, wo unter anderem auch die Grabstätte von Jassir Arafat ist. Montag früh waren wir kurz vor der Weiterreise in den Norden des Heiligen Landes noch in der angeblich ältesten Stadt der Welt, Jericho.

Um den Artikel jetzt nicht all zu lang zu halten, liste ich mal kurz die weiteren Stätten im Norden zu Besuch bei meinem Kumpel Tobi B. auf: Die Kreuzfahrerstadt Akko am Mittelmeer bei tollem Sonnenwetter (wohlgemerkt um die 30 ° C im November), alles rund um den See Genezareth, Nazareth und die Einrichtung von Tobi. Ich hab mich in Israel pudelwohl gefühlt und zu keiner Zeit eine Angst verspürt, nicht mal in den Autonomiegebieten oder in der Jerusalemer Altstadt. Neun aufregende Tage im Lande Jesu, ein Besuch bei meinem guten Freund Tobi und ein noch nie erlebtes Novemberwetter machten diese Reise unvergesslich.

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Auf den Hafenmauern der Kreuzfahrerstadt Akko mit meinem Freund Tobi – Mittelmeergenuss im November bei angenehmen 28 ° C.

Die Zeit vergeht wie im Fluge und bald steht schon die Syrien-Reise an. Shalom Shalom aus dem Heiligen Land.

Nur das Beste, Euer Fabi





I’m walking on Sandstein…

12 10 2008

Moin Moin Freunde,

echt unglaublich wie lange dieser Artikel jetzt schon auf sich warten lässt. I’m so sorry. Wenn Freunde oder Verwandte der anderen Volontäre das jetzt lesen, dann bitte ihnen in den Ar… treten. Naja, ich für meinen Teil schreibe gerne über unsere Erlebnisse.

4 wundervolle Tage haben wir, sprich alle Volos plus Justine (NY/USA) und Soli, in der Zeit des Eid al-Fitr verbracht. In dieser Zeit haben alle jordanischen Schüler und Studenten frei. Das Eid al-Fitr sind diejenigen Feiertage, die sich an das Ende des Ramadan anschließen und in denen sehr, sehr viel gegessen wird. Verständlich, wenn man einen Monat lang gefastet hat. Ehrlich gesagt war ich auch unglaublich froh, als Ramadan vorbei war, obwohl ich nicht gefastet hab. Aber danach ist Jordanien einfach freundlicher und man muss sich auch als Europäer und Christ keine Gedanken mehr darüber machen, öffentlich zu trinken oder zu essen.

Die ersten zwei Tage verbrachten wir in der Wüste Wadi Rums. It’s so amazing. Jeder war sich in diesem Punkt einig. Trotz großer Hitze war es die Unternehmung in jedem Fall wert. Untergebracht waren wir in einem Beduinencamp in der Nähe des Örtchens Disi, wo wir in Zelten aus Kamelhaar das Flair der beduinischen Lebensweise schmecken durften. Zum Sonnenuntergang gab es nichts Schöneres als eine Jeeptour durch die Wüste. Die anschließende Stille, als der Sonnenball hinter den zackigen Massivfelsen verschwand, lies uns viel Kraft für die noch anstehenden Monate tanken. Gestärkt durch ein typisch-beduinisch zubereitetes Abendessen konnten wir den Sternenhimmel bei einer geschmackvollen Wasserpfeife beobachten. Übrigens, die Beduinen bereiten ihr Essen im heißen Sand zu, ohne dass ein einziges Sandkorn auf dem Teller liegt. Dabei werden große Töpfe unter die Erde verbuddelt. Hühnchen und  Lamm garen dann schon mal bis zu 6 Stunden unter’m heißen Sand. Einzigartig sind auch die beduinischen Wüstengewürze, mit denen anschließend die Mahlzeiten abgeschmeckt werden.

Sonnenuntergang in der Wüste Wadi Rums

Unsere zweite Station des Urlaubs führte uns nach Aqaba am Roten Meer. Ehrlich gesagt waren wir alle sehr enttäuscht von diesem Part des Ausflugs. Das lag zum einen an den unzähligen Jordaniern, die, so kam es uns zumindest vor, alle zu Eid al-Fitr hier unten waren und die Strände so schmutzig behandelten, dass es an jeder Ecke stank, überall Müll rumlag und einen alle angafften, als wären wir von einem anderen Planeten. Ein Trostblick war der Donnerstag, als wir im hoteleigenen Club Murjan den Tag verbrachten und zumindest einen abgesperrten Touribereich hatten. Allerdings war der Strand am Meer auch hier von unzähligen Jordaniern bevölkert. Das Schnorcheln am Korallenriff war dagegen genial. Die farbenbunte Unterwasserwelt ließ uns sogar einen Drachenfisch bestaunen. Tonio hat auch irgendwelche schlangenartigen Fische entdeckt. Im Reiseführer war zu lesen, dass das Rote Meer auch den größten Fisch der Welt beherbergt, den Walhai. Dieser kann bis zu 18m lang sein, haben ihn aber natürlich so nah an der Küste nicht gesehen.

Hier noch ein paar Eindrücke der Reise:

Der Clubstrand am Roten Meer

Life is an adventure – Auf einem der vielen Felsmassive im Wadi Rum

Während diesen vier Tagen hatten wir alle enormen Spaß und haben so schöne Dinge in der Natur gesehen. Es gibt auf unserer Erde so viele schöne Orte und so viel zu entdecken. In diesem Sinne -

Nur das Beste, euer Fabi