An alle Welcome-Back-Überraschungs-Party-Organisatoren

1 06 2009

Die Flüge stehen. Der Countdown läuft.

Damit ein herzliches Hallo an alle unsere Freunde und Unterstützer. Ihr vermisst uns bestimmt auch so stark wie wir euch vermissen. Deshalb wollen wir auch irgendwann wieder heimkommen.

Unsere liebe Franzi wird schon am 26. Juni die Heimreise antreten und morgens um halb sieben deutschen Boden unter der Füßen haben.

Der Rest der Crew verbringt noch gute zwei Wochen im Land der Pharaonen und macht sich am 16. Juli auf den Rückweg. Wir werden Frankfurt am Main ebenfalls um halb sieben morgens deutscher Zeit erreichen.

Noch hoffentlich schöne 46 Tage erleben wir im wieder heißen Orient.

Bis bald, eure Lieben aus Jordanien.





Benedetto – Wir sind Papst!

11 05 2009

Ein weiteres Highlight an diesem Wochenende war der Besuch des Oberhauptes der römisch-katholischen Kirche im Heiligen Land. Der Papst persönlich kam also auf Jordanischen Boden und besuchte wichtige biblisch-historische Stätten wie den Berg Nebo oder die Taufstelle Jesu am Jordan.

Am Sonntag sollte sich mir die Gelegenheit ergeben, ihn im Internationalen Stadion von Amman zur Heiligen Messe zu sehen. Eine einmalige Gelegenheit, die ich womöglich nicht mehr bekommen werde. So besorgte ich mir Tickets und stand schon um kurz nach sechs in der Früh auf um mich auf den Weg zur sports city zu machen. Ein wahnsinniges Gedränge gab es zunächst am Tor zu Block 5, meinem Block. Au weia, dachte ich, da komm ich so nie rein. Es strömten an diesem Sonntag Christen aus allen Ländern des Nahen Ostens nach Amman: Aus dem Libanon, aus Syrien, aus dem Irak und natürlich aus Jordanien. Alle wollten sie den Pontifex persönlich im Heiligen Land empfangen.

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Im Ammaner Stadion kurz nach Ankunft seiner Heiligkeit.

Aus Sicherheitsgründen wurde die Ankunft bis zum Schluss geheim gehalten. Um 9.30 Uhr kam dann das berühmte Papa Mobil aus einem Seiteneingang herausgefahren. Die Masse hat gejubelt ohne Ende und den bekannten Benedetto Sprechgesang angestimmt. Mir persönlich ist das ganze Spektakel sehr suspekt vorgekommen, wie man einen solchen Personenkult um einen Mann machen kann, der auch nicht anders ist als wir. Manchmal habe ich schon das Gefühl, für manche Menschen ist der Papst ein Messias.

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9.30 Uhr: Das berühmte Papa Mobil mit Joseph Ratzinger fährt vor.

Trotzdem war es mal interessant, ihn so nahe (vll 200-300 m von meinem Platz zum Heiligen Stuhl) zu erleben. Jetzt kann ich wenigstens behaupten, ich habe ihn auch mal live gesehen. Wer kann das von euch? :-)

Herzlichst, euer Fabi.





Fabi’s Kochstudio Teil 2

3 05 2009

Ahleen, welcome,

nachdem mir das Kochen in letzter Zeit gut gefallen hat, habe ich mich diese Woche gleich einer neuen Herausforderung gestellt. Zu unserer Grillsaison-Eröffnung oder „Grill in den Mai“, wie wir es auch genannt haben, gab es eine ordentliche Portion Kartoffelsalat, den ich nach meiner Feuerprobe an Weihnachten auch wieder ganz gut hinbekommen habe. Leider waren manche Kartoffeln noch nicht ganz gar, aber die Resonanz war trotzdem durchweg positiv. Bei unsrem kleinen Grillfeschtle in Salt lud Tonio nicht nur uns >>Schnellers<< ein, sondern gleich auch Helen und Justine aus Irbid, Michaela aus der gtz, meinen besten Freund Montaser und zwei Freunde aus Salt. Ganz der arabischen Tradition entsprechend haben wir in einem flachen Grill Hammelfleischspieße und Hühnchenschlegel geröstet. Tonio hatte auch noch Labaneh besorgt, eine Art frischer Yogurtmilch. Ganz besonders habe ich mich gefreut, als Tonios Mitbewohner, ein 27-jähriger taubstummer Mann mit dem Ascher Syndrom, gegen Ende auf die Dachterrasse hinzugestoßen ist. Weil es schon sehr dunkel war, konnte er nicht viel sehen und so war selbst die Gebärdensprache, die Tonio mittlerweile sehr gut beherrscht, schwierig. Monti hat ihn dann kräftig mit Hühnchenschlegeln und Kartoffelsalat versorgt und wir haben uns alle vorgestellt. Sein Name war Amjad, das hat er Monti mit seinem Finger auf die Handfläche geschrieben. Als wir dann noch mit ihm getanzt haben, war er hin und weg. Der junge Mann hat sich so gefreut, das war richtig rührend. Tonio hat mir darauf erzählt, dass er sich den ganzen Tag langweilt und viel zu Hause in der Wohnung ist. Was soll er auch großartiges unternehmen? Für mich war das schon sehr traurig zu sehen, wie manche Leute aufgrund ihrer Behinderung „eingesperrt“ in ihrem Körper leben.

Am Freitag war dann erst einmal ausspannen angesagt. Helen und Justine trafen Freunde aus Bethlehem in Amman und waren als Guides den ganzen Tag beschäftigt. Franzi hatte es mit dem Magen und Henni blieb dann mit ihr zu Hause. Monti, Michaela und ich haben uns deshalb in der Küche an Dampfnudeln gewagt. Die Zutaten waren schon die erste kleine Schwierigekeit, da Hefe nicht in jedem Supermarkt erhältlich war. Letztendlich haben wir auch sehr lange für das Zubereiten gebraucht, aber der erste Durchgang war wirklich gelungen. Zwar sind die Nudeln nicht so ästhetisch wie bei Muttern aufgegangen, aber der Vergleich wäre ja auch nicht angebracht.

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Lecker Dampfnudeln mit frischen Erdbeeren, Wassermelone, Banane und Äpfeln.*****

Ich freue mich auf den Sommer, der so langsam Einzug hält. Was macht ihr denn so? Kommentare erwünscht!

Bis Juli euch das Beste,

فابيان

Post Scriptum: Wir sind alle mächtig stolz auf Franzi’s zweiten Rundbrief^^(Sorry, den musste ich mir jetzt erlauben =).

Klickst du da drauf!





Von Ostern, Pfannkuchen und Clubbing

26 04 2009

„Den Wert eines Menschen erkennt man zuverlässig daran, was er mit seiner Freizeit anfängt.“
Karl Heinrich Waggerl, östr. Schriftsteller

Liebe Daheimgebliebenen und liebe Freunde,

ich merke immer stärker, dass sich das Glas immer höher füllt und die Zeit in weniger als 3 Monaten zu Ende sein wird.
Im Moment bin ich sehr ausgeglichen und meine Freizeit genieße ich damit, selbst die letzten Winkel Ammans abzuklappern und immer wieder das Neue, Abenteuerliche zu suchen.

Am 14. April, also eine Woche nach meiner phänomenalen Wadi Tour

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stand bei uns die Internatsosterfeier an. Der Internatshof wurde dazu bunt gestaltet und und ein vielfältiges Programm
hat den Kindern einen tollen Tag beschert. Als erstes stand das alljährliche Ostereiersuchen an. So glückliche Gesichter
wie bei dieser Aktion gibt’s sonst nur an wenigen Tagen. Jeder Winkel und jede Ecke wurde abgesucht und ein jedes Kind hat mir stolz seine Funde präsentiert.
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Danach durften die Kinder auch Ostereier selbstständig anmalen, die am Ende an einen knorrigen, kleinen Baum gehängt wurden. Mittlerweile hatte man auch angefangen, arabische Osterlieder zu singen. Nach einem sehr leckeren Osteressen – Hähnchen mit Reis und Labaneh – erwartete ich noch kurzfristig Besuch aus Israel. Drei Volontärinnen, davon eine gute Freundin Helens, die ich 2003 auf einer Jugendfreizeit kennengelernt habe, hatten sich am Morgen angemeldet. Insgesamt verbrachten sie 5 Tage im Haschemitischen Königreich, davon 2 Nächte in der Schneller-Schule.

Spontan habe ich mir überlegt, über die Osterferien einen Kurzurlaub am Roten Meer zum Schnorcheln, Lesen und Entspannen zu gönnen. Gemeinsam mit einer Freundin aus der gtz ging’s mit einem etwas modrigen (naja, so ist halt Jordanien) Reisebus in einer 5h Fahrt nach Aqaba, Jordaniens „Südmetropole“. Das Wetter war sehr mediterran und angenehm warm bei 25-30° C. Absolutes Highlight war am Samstag der Royal Diving Club und seine wirklich schöne Korallenbucht.
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Leider waren die 2 1/2 Tage viel zu schnell vorbei. Aber am Sonntag ging es schon wieder weiter mit einem leckeren Ostermenü, das die beiden Mädels zusammen mit dem Propst aus Jerusalem und Christina gekocht haben. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an Herrn Gräbe, der einen leckern Teil dazu beigetragen hat. Auch sein Gottesdienst an diesem Abend war sehr schön. Vielleicht fragt ihr euch jetzt, warum wir am 19. April Ostern gefeiert haben. Das möchte ich euch knapp erklären. Unter den Christen in Jordanien gibt es verschiedene Spaltungen. Katholiken, Orthodoxe, Lutheraner, Anglikaner und noch eine ganze Menge mehr. Das Königshaus hat der gesamten Christenheit aber nur einen Tag an Ostern und einen an Weihnachten als Feiertag eingerichtet. So musste man sich also auf einen verbindlichen Termin einigen, da die Ostkirchen (dazu gehören auch die orientlischen Kirchen) den gregorianischen Kalender wie wir ihn kennen nicht angenommen haben. So hat man sich geeinigt, dass man Weihnachten am 25. Dezember jeden Jahres feiert aber Ostern nach dem Ostkalender.

Dieses Wochenende haben Tonio, Michaela und ich uns mal Pfannkuchen gemacht. Dazu gab’s einen frischen, bunten Salat und zum Nachtisch Wassermelone.
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Nur das Beste, euer Fabi.





13 04 2009

lebe-das-abenteuer





Rundbriefe gehen in die dritte Runde

9 04 2009

Die Fleißigen unter uns gehen schon in die dritte Runde.

Mein Rundbrief ist schon ein paar Tage online. Wer ihn noch nicht gefunden hat, here you are:

Fabian’s dritter Rundbrief

Auch die liebe Helen hat heute druckfrisch ihren dritten verschickt:

Helen’s dritter Rundbrief

Euch allen schon mal frohe Ostern. Wir Christen in Jordanien ziehen erst eine Woche später nach, da wir Ostern nach dem östlichen Termin feiern.

Herzlichst, euer Fabi.





Ein Wochenende im Zeichen des Sports

31 03 2009

Liebe Sportsfreunde und aufmerksame Weblogleser,

die Sonne lacht, das Grün spriest für jordanische Wüstenverhältnisse und angesichts der enormen Wasserknappheit recht rasch aus dem Boden und der Donnerstagmorgen lächelt mir entgegen. Endlich das wohlverdiente Wochende. Es ist ganz wichtig, ein paar selbstgestaltete Tage in der Woche zu besitzen, an denen man die Akkus wieder aufladen kann und dem schwierigen Leben an der Schneller-Schule mit seinen 120 verhaltensauffälligen Kindern entfliehen kann. Ich bin der Meinung, dass es generell sehr wichtig ist, seine Freizeit aktiv und ausgeglichen zu gestalten, um glücklich zu sein.

Vergangenes Wochende wollte ich eigentlich einen meiner Jungs zu Hause besuchen, doch im letzten Augenblick hat er mir absagen müssen. Angeblich, weil er mit seinen Elteren irgendwo hin muss. Ich bin mir da nicht ganz sicher, ob das der Wahrheit entsprach oder ob er sich kurz davor geschämt hat, mich zu ihm mitzunehmen. Angeblich soll er aus ganz einfachen Verhältnissen stammen, also sehr sehr arme Leute. Abends kamen Tonio und Michaela noch vorbei. Michaela und ich haben Chicken-Curry mit einem großen gemischten Salat gezaubert, was auch sehr lecker war. Der Rest des Abends bot noch gemütliches Wasserpfeife Rauchen und einen kurzen Abstecher ins Cube.

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Cube. Trio Infernale.

Ausschlafen am nächsten Tag ist schon ein Luxus, gell Tonio =). Ja, der arme Tropf musste nach weniger als zwei Stunden Schlaf wieder nach Salt heimfahren und arbeiten. Michaela und ich waren morgens in der akademischen Schule der TSS und haben uns das Jahrestreffen ehemaliger Schneller-Schüler angeschaut. Neben vielen historischen Bildern und einem Kurzfilm über die heutige Situation an der Schule war auch noch hoher Besuch eingeladen. Der Bischof persönlich kam vorbei. An diesem Tag gab es auch eine entscheidende Boardsitzung, in der die Weichen für eine neue Zukunft der Schule gestellt werden sollten. Um 13 Uhr machte ich mich auf den Weg zu einem Meeting der 37th IAAF World Cross Country Championships in Amman. Da sollte ich dieses Wochenende nämlich als Volontär fungieren. Gemeinsam mit meinem Team, dem presentation team, inspizierten wir die Sportstätte und die genauen Aufgaben wurden verteilt. Meine sollte darin bestehen, die Siegerteams von der Ziellinie bis zum Clothes Pick-Up und anschließend zur Siegerehrung zu begleiten. Als ich wieder von der Inspektion zurück in der sog. Sports City ankam, strömten da gerade ganz viele Araber ins Stadion. Kurzerhand habe ich erfahren, dass heute das Spitzenspiel der ersten jordanischen Fußballliga steigt. Der Erste, Whadad, gegen den Zweiten, Shebab al-Urdun. Joa, schauen wir’s und mal an, 6 Dinar 50 sind ja nicht die Welt für Haupttribünenplätze. 95% der Fans waren Anhänger des Tabellenersten, der in Amman beheimatet ist. Vom Niveau würde ich mit meinem geschulten Fußballerauge^^ die Oberliga aus Deutschland als Vergleichslevel nehmen. Dennoch, es hat sehr viel Spaß gemacht und spannend war’s ohnehin. Der Außenseiter und Tabellenzweite Shebab al-Urdun hatte zwei Chancen und die waren drin. Das nennt man Effizienz. Whadad, klar spielbestimmend, hatte unzählige Möglichkeiten, doch war einfach zu ungefährlich in  Torraumnähe. Der Anschlusstreffer folgte ungefähr in der 70. Spielminute. Auf einmal waren die Fans wieder voll da und stimmten einen Sprechgesang nach dem anderen an. Mittlerweile spielte nur noch eine Mannschaft – der Tabellenführer. Am Ende war es wohl das Glück des Tüchtigen, dass ein Abpraller des Torwarts eiskalt zum Ausgleich führte. 2:2 war dann auch der Endstand. Richtig kalt war’s danach, zumal ich nur ein Longsleeve über meinem T-Shirt hatte.

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Whadad in grün gegen Shebab al-Urdun in rot. Endstand 2:2 unentschieden.

Am Samstag war dann der Tag eines der größten Sportevents des Haschemitischen Königreichs, die 37. IAAF Weltmeisterschaften im Crosslauf. Ich mitten drin, allerdings nur als Volontär. Es war schon eine tolle Erfahrung, bei so vielen Topläufern aus Kenia, Äthiopien und Eritrea hautnah dabei zu sein. Von den Namen kannte ich keinen, aber eigentlich habe ich mit Kenenisa Bekele gerechnet, der bis auf 2007 seit 2002 die Weltmeisterschaft immer gewonnen hatte. Hohe Prominenz war auch vor Ort. Der Schirmherr der Veranstaltung  aus der Königsfamilie, Prinz Feisal Al-Hussein, und IAAF Präsident Lamine Diack aus Senegal.

„Ein Leben ohne Abenteuer ist wahrscheinlich unbefriedigend, aber ein Leben, in dem Abenteuer jedwede Form zugestanden wird, ist mit Sicherheit ein kurzes Leben.

Bertrand Russell (1872-1970), brit. Philosoph u. Mathematiker, 1950 Nobelpr. f. Lit.

In diesem Sinne meine Freunde, Glück auf und raus ins Leben.

Euer deutsch-jordanischer Fabi





Ende der Woche – Anfang der Party

24 03 2009

Hallo und welcome back,

wieder ne kleine Durststrecke ohne einen schönen gemütlichen Artikel von mir überwunden, dafür bekommt ihr gleich die doppelte Ladung: Konfirmation, Wandern in al-Fuhais und abtanzen im Cube sind die Themen der Woche.

Unser Wochenende geht seit neustem schon Samstag abends um 5 Uhr zu Ende, weil der neue Direktor möchte, dass die Kinder so häufig wie möglich im Internat unterkommen und aus ihren Familien entfliehen. Also letztes Wochenende, genauer gesagt am Samstag, wurden bei uns in der deutschsprachigen evangelischen Gemeinde drei Jugendliche konfirmiert und eine Jugendliche gefirmt. Ich finde es immer toll, wenn wir in unserer Gemeinde zusammenkommen und gemeinsam Gottesdienst feiern. Als ökumenischer war es gleich doppelt so schön. Danach wurden wir Volontäre noch zu einem Empfang der KonFirmandInnen im 5-Sterne Intercontinental Hotel eingeladen. Das war mal wieder schick. Obwohl es „nur“ ein Empfang war, gab es reichlich zu essen, zu trinken und zu plaudern. Am Sonntag darauf fand der Verabschiedungsgottesdienst des Pastorenpaars Heidi Kufus-Pithan und Jürgen Pithan mit ihrer lieben kleinen Tochter Jael Ruth statt. Fast die gesamte Gemeinde ist dabei gekommen und wir haben echt einen tollen Abend gehabt. Nach dem Gottesdienst haben Heidi und Jürgen einen lippischen Imbiss vorbereitet, bei dem es Pickert gab. Das ist eine Spezialität, die als pfannkuchenartige Fladen beschrieben werden könnten.

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Die vier KonFirmandInnen in der Kirche zum Guten Hirten.

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Edler Empfang im Intercontinental mit (v.l.n.r.) Franzi, Leni und Achim, dem Praktikanten.

Dieses Wochenende waren wir für eine Wanderung im christlichen Dorf al-Fuhais angemeldet, die Jochen Regner als ortskundiges Gemeindemitglied organisiert hat. Jochen arbeitet schon seit vielen Jahren im arabischen Sprachraum und seit rund 10 Jahren in Jordanien. Fest angestellt ist er bei der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (gtz) und ist Leiter eines Landwirtschaftprojektes im Wasserprogramm. Erstaunlich grün war die Landschaft um uns herum, viele tolle Blumen haben uns begrüßt und wir waren eine nette Truppe. Danach gab es ein echt leckeres Grillen mit allerlei Fleisch und Geflügel.

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In der sonst so kargen und öden Landschaft ist dieser Anblick ein wahrer Genuss.

Den Abend konnten wir nach 7 monatiger Abstinenz endlich mal mit einer Party feiern. Musas Töchter haben das Cube an diesem Abend empfohlen.

War echt ein toller Abend, an dem alle bissle abgedanct haben.

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Cubegirls.

Tja, jetzt sind es nur noch 11 Wochen Arbeit und anschließend stehen noch eine Libanon- und eine Ägyptenreise an. Als am Sonntag unsere super lieben Pfarrersleute nach Hause gefahren sind, da wurde einem richtig bewusst, wie schnell es doch am Ende geht.

Viel Spaß in der neuen Woche, euer Fabi.





JORDAN: Agriculture threatened by worst rainfall in 50 years

1 03 2009

Liebe Weblog-Leser,

aufgrund des Wetters ist heute die Schule ausgefallen. Im Norden des Landes kam es zu Schneefällen, in Amman lediglich zu heftigen Regenfällen. Zur Sicherheit der Schüler und des Lehrpersonals hat sich der Bildungsminister Tayseer Nueimi entschlossen, alle staatlichen und privaten Schulen des Königreichs am heutigen Sonntag zu schließen. Der erste große Regen seit ich hier bin – al-hamdu li-llâh (Gottlob). Wie drastisch die Situation in Jordanien wirklich ist, lest ihr in einem sehr interessanten Presseartikel:

DUBAI, 10 February 2009 (IRIN) – Jordan Valley Farmers are experiencing a severe lack of rainfall and urgent steps are needed to expand the area covered by greenery and promote the efficient use of water, environmentalists say. “The rainfall situation this season is unprecedented. Jordan has not witnessed such a situation for more than 50 years,” Musa Jamaini, secretary-general of the Jordan Valley Authority (JVA), told IRIN by phone. Ahmed Koufahi, executive director of the Jordan Environment Society, a local NGO, said climate change was to blame for the abnormal weather, adding that he feared the worst was yet to come unless officials adopt „a serious policy“. „We need to prepare citizens for the worst.” People should not take water for granted, and use it more wisely,“ Koufahi said. Ban imposed Jamaini said JVA – a government body responsible for the development, utilisation, protection and conservation of water resources in the Jordan Valley area – decided in January to ban summer (May-September) agricultural production in 2009. “We decided to ban summer agriculture, which consists mainly of vegetables and leafy greens, to secure water for drinking and daily use in Amman, Irbid and other cities,” Jamaini said. He said JVA was committed to providing water during the agricultural season (October to April) in Jordan Valley, the country’s largest irrigated agricultural area.

Jordan does not have lakes or rivers except for the River Jordan which faces water scarcity in its basin “We are also committed to providing 11,500 hectares of trees with 50-60 percent of their water needs to ensure their survival,” he said. According to Jamaini, the plan is flexible and will allow farmers to cultivate crops during summer if sufficient rain falls in February. Jordan does not have lakes or rivers except for the River Jordan which faces water scarcity in its basin. The kingdom’s water supply depends on dams or underground reservoirs that collect water during winter. “Water scarcity is a reality and we have to deal with it,” Basel Shehadeh, head of the Jordan Valley Farmers’ Association, said. “We cannot assume that water supplies will come to us, as what is available is barely enough to cover main agriculture production.” Dependent on winter rain Experts say most of the country’s water reserves come from rain that falls in December and January, but this year there are problems: “Rainfall to date constituted 32 percent of the average annual rainfall in northern areas and 22 percent in central areas,” Abdul Halim Abu Hazeem, head of the Jordan Meteorological Department, told IRIN. The percentage goes down as you move southwards, he said. Adnan al-Zubi, spokesperson of the Ministry of Water and Irrigation, told IRIN the country’s 10 main dams currently hold less water than at any time in recent years. “Dams hold 59mcm [million cubic metres] to date, about 27 percent of their 327mcm capacity. This figure was about 100mcm this time last year,” he said. Jordan Valley has 45,000 hectares of arable land of which 27,500 are cultivated, Jamaini said, adding: About 60 percent of those involved in agriculture are small farmers, and they fear the government might stop pumping water to their farms and re-divert King Hussein canal to the capital, Amman, for domestic use.

dvh/mbh/ar/cb





Schmankerl

8 02 2009

Da hats jemand nicht mehr ausgehalten.

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