14-Tage بابا و ماما

12 02 2009

Eine kleine Bilderserie zu unseren Erlebnissen.

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Vor der heiligen St.Georgskirche in Madaba. Gleich am ersten Tag der Anreise ging das Programm los.

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Der Blick ins gelobte Land auf dem Berg Nebo.

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Marie und ich am Toten Meer.

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Winterliche Atmosphäre im Römischen Amphitheater, Tag 2.

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Der Eingang zum Suq (Basar) – nicht weit von der König Hussein Moschee, Tag 3.

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Alte Steine in Umm Qais. Am Dreiländereck zu Syrien und Israel ist der Blick auf den See Genezareth und die Golan Höhen sehr schön.

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Mama, Papa und Fabi auf der Aussichtsterasse des Cafés von Umm Qais.

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Weltkulturerbe Petra. Das Bild ist vor dem berühmten Schatzhaus.

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Der Gang hinauf zum Kloster hat sich gelohnt. Petra ist beeindruckend.

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Unser aller erster Kamelritt in der Wüsti Wadi Rums.

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Die anschließende Jeeptour zu den reizvollsten Plätzen in Wadi Rum mit einem ortsansässigen Beduinen.

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Spektakuläre Felsformationen. Hier eine berühmte Felsbrücke.





Schmankerl

8 02 2009

Da hats jemand nicht mehr ausgehalten.

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Von Nightclubs, Weißwurstfrühstück und der Suche nach Geocaches

3 02 2009

As-salâm alay-kum sahbi (Friede sei mit dir Freund)!

Irgendwann geht auch mal die schönste Zeit vorbei. Gestern habe ich meine Eltern nach 14-tägigem Besuch meiner Einsatzstelle und meinem Gastland wohlbehalten am Queen Alia International Airport von Amman abgesetzt. Was wir in diesen Tagen so alles erlebt haben, folgt in Kürze in einer kleinen Bilderserie.

Mit meinen beiden Kumpels Tonio (Frei-williger in Salt, man erinnere sich) und Montaser (auszubildender Lehrling in der Schreinerei der TSS), die mich übrigens zum Flughafen begleitet haben, bin ich anschließend auf die Suche nach einer Disco in Amman gegangen. Bislang waren wir noch in keiner Discothek, da diese in einer arabisch-muslimischen Metropole trotz  einer 2 Mio. Bevölkerung überhaupt nicht verbreitet sind. Von irgendwoher haben wir gehört, dass am 3. Zirkel ein Club sein sollte. Da ich noch das Mietauto hatte, kein Problem. Leider hatte der Nobelschuppen, und das war er allerdings, eine Gästeliste und wahrscheinlich hätten wir uns ihn sowieso nicht leisten können. Die Autos vor dem Club sprachen Bände (und wir fuhren mit nem koreanischen KIA Sephia II vor^^). Komischerweise bot ein Taxifahrer vor dem Club an, uns andere Nightclubs der Stadt zu zeigen. Ganz gespannt auf die Ammaner Club Szene sind wir dann brav dem guten Mann im gelben Auto hinterhergefahren und in einer ziemlich verlassenen Straße rausgekommen. Naja, denkt man sich da als weiterdenkender Ortskundiger, der darauf spekuliert, dass aufgrund des Islams solche Diskos weniger öffentlich gemacht werden und deshalb so wenig los ist (es war wohlgemerkt Wochenende). Angekommen im Nightclub sitzen nur jordanische Männer in Sitzecken um eine schlecht beleuchtete Tanzfläche. Hmm, das muss wohl ein Problem in der arabischen Welt sein, dass keine Frauen in die Clubs kommen und sich nur Männer treffen. Wir wollten gerade aufbrechen, als der Besitzer herbeieilt und nach einem kurzen Gerede bescheinigt, dass die Mädchen in fünf Minuten kommen. Klick, dann wurde es uns klar. Es handelte sich nach jordanischem Verständnis bei einem Nachtclub um ein Etablissement, in dem ausländische Frauen engagiert wurden und die in den Sitzecken vor den Männern tanzen und mit ihnen quatschen. Kurzerhand beschlossen wir, die Szene zu verlassen. Eigentlich waren wir nur auf der Suche nach einer Disco, weil wir jetzt schon seit mehr als 5 Monaten kein richtiges Nachtleben mehr hatten. Der freundliche Taxifahrer, der vermutlich von den ganzen Nachtclubs als Vermittler fungierte, bot sogleich die Fahrt zu einem neuen Club an. Wir wollten ihm klar machen, was genau wir suchten. „We`re just looking for a location where we wanna meet some other boys and girls, dancing and having a good time.“ Voller Hoffnung sind wir dann ein paar Blocks weiter zum nächsten Schuppen gefahren. Wieder nur so ein billiger Stripclub, wobei Strip eigentlich übertrieben ist. Es sind professionelle Girls, die aber nur vor einem rum hüpfen und dich bequatschen. Mittlerweile war es 3 Uhr in der Früh und wir hatten immer noch keine „westliche Disco“ gefunden. Nach dem 4. Nightclub verabschiedeten wir uns bei dem freundlichen Taxifahrer und wollten wenigstens noch in eine Bar. War aber zu. Da es schon 4 Uhr war, haben wir die Suche erfolglos aufgegeben.

Ziemlich cool fand ich die Aktion am nächsten Morgen, als Tonio und ich ein Stückchen Heimatgefühl beim zünftigen Weißwurstfrühstück aufkommen ließen.

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Weißwurstfrühstück mit Hefeweizen, süßem Hausmachersenf und einer selbsgebastelten jordanischen Brezel aus Fladenbrot.

Der Nachmittag wurde noch damit verbracht, dass wir zwei Geocaches in Amman gehoben haben. Für Montaser war das natürlich erst mal eine komische Erfahrung, der am Anfang gar nicht recht wusste, warum wir uns mit einem GPS-Gerät durch Amman bewegen. Doch letzten Endes fand er die Idee und unsere Unternehmung sehr klasse.

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Im Ammaner Stadion von Sports City: Ike, Monti und Tonio

Tja, durchaus schöne Tage gehen jetzt vorbei und es heißt wieder arbeiten. Aus meiner Sicht hat mir die Pause wirklich gut getan und mir neue Energie für die zweite Hälfte meines Einsatzjahres gegeben. Ich habe noch einige Ideen, die ich in dieser Zeit umsetzen möchte.

Bleibt mir gewogen.

Euer Fabi